AGB

1 Zustandekommen eines Vertrages

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der zu korrigierende Text der Rotstift AG mündlich oder schriftlich verbindlich angekündigt worden ist, als E-Mail mit Attachment übermittelt, per Post, Kurier oder persönlich überbracht worden ist und die Rotstift AG den Auftrag angenommen hat (Auftragserteilung).

Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die AGB zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat.

2 Angebot und Tarife

2.1 Angebot
Die Rotstift AG bietet folgende Dienstleistungen an:

  • Korrekturlesen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch; mit oder ohne Stilkorrekturen sowie mit oder ohne Sprachvergleich (Vollständigkeitskontrolle)
  • Revision, Nachkontrolle
  • Sprachauskünfte am Telefon 

2.2 Tarife
Die aktuell gültigen Tarife der Rotstift AG sind integrierter Bestandteil dieser AGB. Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Tarife.

Im Tarif eingeschlossen sind Rückfragen zu den bearbeiteten Texten.

3 Auftragsabwicklung

Korrekturen und Korrekturvorschläge werden auf einem Papierausdruck unter Verwendung der gängigen Korrekturzeichen vermerkt. Die Korrekturen werden nur nach Absprache im elektronischen Datenbestand ausgeführt. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass sein Text der Rotstift AG in gut leserlicher Form übermittelt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Rotstift AG den Auftrag zurückweisen oder den zusätzlichen Aufwand für die Bearbeitung der Texte verrechnen. Die Rotstift AG geht bei der Korrektur von fremdsprachigen Texten davon aus, dass die Übersetzung von einem professionellen muttersprachigen Übersetzer erstellt wurde.

Die Korrekturen werden auf der Papiervorlage ausgeführt und per E-Mail (als Scan), Kurier oder Post zurückgesandt. Die elektronische Ausführung von Korrekturen kann z.B. im Word-Dokument, im PDF oder in Redaktionssystemen erfolgen.

4 Haftung

Die Rotstift AG verpflichtet sich, ihre Dienstleistungen sorgfältig auszuführen, sodass nach erledigtem Auftrag möglichst keine Unrichtigkeiten im Text mehr vorhanden sind. Verbleiben gleichwohl erhebliche Mängel, muss der Auftraggeber innerhalb von 7 Arbeitstagen (die Frist beginnt am Tag der Auftragsrücksendung) schriftlich auf den Mangel aufmerksam machen und diesen allenfalls mit einer Kopie des Korrekturexemplars belegen. Nach dieser Frist gilt der Auftrag als erfüllt.

Die Rotstift AG haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Sie kann nicht für mittelbare Schäden, die durch eine fehlerhafte Ausführung beim Auftraggeber entstehen, verantwortlich gemacht werden. Insgesamt kann die Rotstift AG nur bis zur Höhe des für die Dienstleistung in Rechnung gestellten Betrages haftbar gemacht werden.

Die Rotstift AG untersteht der Schweigepflicht. Dies gilt für alle ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Allerdings wird nicht dafür gehaftet, wenn beim elektronischen Datenaustausch Unbefugte auf übermittelte Texte Zugriff nehmen.

Hält der Auftraggeber einen vereinbarten Termin nicht ein, so wird ein neuer Termin vereinbart. Die Rotstift AG behält sich vor, Kosten für dadurch entstehenden Aufwand in Rechnung zu stellen.

Wird ein Auftrag annulliert, muss die Annullation spätestens 2 Tage vor der Anlieferung erfolgen. Tritt der Auftraggeber aus nicht von der Rotstift AG zu verantwortenden Gründen vom Auftrag zurück, entsteht eine Zahlungsverpflichtung in der Höhe des bisher entstandenen Aufwands.

5 Rechnung 

Per Ende des laufenden Monats oder früher wird das Honorar für die erbrachte Dienstleistung in Rechnung gestellt. Die Rechnung ist innerhalb von 30 Tagen ohne Abzüge zu bezahlen. Die Rotstift AG behält sich vor, bei grösseren Rechnungsausständen bis zu deren vollständiger Bezahlung keine weiteren Aufträge mehr anzunehmen.

6 Schlussbestimmungen

Es gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Basel.

Basel, 12. Juni 2017